Herzogenriedpark Turnier - 2009 in Mannheim
Ein kleiner Geheimtipp im Herzen der badischen Industriestadt. Zweimal war ich bei diesem kleinen aber feinen Turnierchen bereits da und jeweils ließen sich nur 40-50 Teilnehmer blicken, auf seine Kosten kommt man allerdings auf jeden Fall.
Das Turnier liegt mitten im riesigen Herzogenriedpark, der ein Relikt der Mannheimer Bundesgartenschau in grauen Zeiten der BRD ist. Auf seinem Weg von der Kasse (2€ Eintritt) kommt der Teilnehmer an Gehegen mit Schafen, Schweinen, Ponys u.ä., Spielplätzen, riesigen grünen Wiesen mit Gänsen und Liegestühlen, an schönen schattigen Parkalleen und an Enten- und Karpfenteichen vorbei. Man fragt sich (auch bedingt durch das wunderschöne Wetter) an jeder Ecke, ob und warum man eigentlich zum Schach will... Das Spiellokal selbst ist ein Restaurant mit Biergarten auf dem Parkgelände, wobei dieses eine besondere Attraktivität auf Senioren auszuüben scheint. Auf der Speisekarte sind die Hälfte der Gerichte als Seniorengerichte markiert und im Eingangsbereich liegen Prospekte mit Katalogen für Seniorenartikel (etwa Handys mit riesengroßen Tasten, Lupen aller Formen und Farben, oder auch eine Tellerranderhöhung (ein 3 cm breiter, auf einen Teller klemmbarer Plastikstreifen) für 8,50 €. Dementsprechend viele Mitbürger der angesprochenen Bevölkerungsschicht sind über den ganzen Tag in der Lokalität zu finden, aber das stört nur soweit, dass deswegen das Radio durchgehend auf voller Lautstärke läuft.
Wirklich unangenehm (aber auch nix was man dem Turnier an sich anhängen kann) ist der Geruch im Eingangsbereich des Restaurants, wo die Türen zu den Toilettenräumen sind. Ich erinnerte mich an diesen noch mit großer Widerwärtigkeit aus dem Vorjahr und fragte mich, ob sich da wohl in der Zwischenzeit in der Hinsicht was getan hat. Die Antwort lautete "Nein." Allerdings lag es nicht an den Toiletten selbst, denn dort war die Geruchskulisse durchaus sehr angenehm. Mysteriös.
Zum Turnier: Die Räumlichkeiten waren schon etwas eng, wenn statt der 46 die in der Aussschreibung "angedrohten" 60 Teilnehmer erschienen wären, wäre es wirklich platzmäßig nicht mehr schön geworden. So ging es zwar, aber besser nutzen hätte man den so vorhandenen Platz schon können. Das Spielmaterial war solala, überall Plastik und keine Spur von Digitaluhren. Die für jedes Turnier notwendigen technischen Geräte (PC und Drucker) funktionierten aber sehr gut und schnell und dementsprechend fix war auch der Turnierablauf. Keine unnötigen Verzögerungen und immer eine rasche Auslosung - Ausnahme die zu lang geratene Mittagspause, was aber daran liegt, dass,( s.o.) das Seniorenrestaurant mit dem Ansturm der Schacher total überfordert war.
Die Preise waren zwar wirklich nicht hoch, aber immerhin gab es auch noch Sachpreise für alle, die teilweise gar nicht schlecht waren. Auch von den Titelträgern wurde ein Startgeld verlangt, aber unter solchen Umständen eines (Kleinst)-Turniers ist das durchaus akzeptabel.
Fazit: Das Schachturnier ist OK, jetzt nix Außergewöhliches oder so, aber ist gut, familiär, freunschaftlich organisiert und in Verbindung mit einem Besuch im Park eine durchaus lohnenswerte Anlage eines gemütlichen Spätsommersonntags.

Etwas eng, aber für ein Schnellturnier gerade noch annehmbar

Der Spielsaal etwas ungewöhnlich von der Farbe her, aber dafür mit direktem Zugang nach draußen in den Biergarten und die Sonne. Wie man sieht, waren auch ziemlich viele Kinder mit ihren Eltern da.
Erreichbarkeit:
Spielbedingungen:
Spielmaterial:
Organisation:
Besetzung:
Preise:
Fazit:
Das Turnier liegt mitten im riesigen Herzogenriedpark, der ein Relikt der Mannheimer Bundesgartenschau in grauen Zeiten der BRD ist. Auf seinem Weg von der Kasse (2€ Eintritt) kommt der Teilnehmer an Gehegen mit Schafen, Schweinen, Ponys u.ä., Spielplätzen, riesigen grünen Wiesen mit Gänsen und Liegestühlen, an schönen schattigen Parkalleen und an Enten- und Karpfenteichen vorbei. Man fragt sich (auch bedingt durch das wunderschöne Wetter) an jeder Ecke, ob und warum man eigentlich zum Schach will... Das Spiellokal selbst ist ein Restaurant mit Biergarten auf dem Parkgelände, wobei dieses eine besondere Attraktivität auf Senioren auszuüben scheint. Auf der Speisekarte sind die Hälfte der Gerichte als Seniorengerichte markiert und im Eingangsbereich liegen Prospekte mit Katalogen für Seniorenartikel (etwa Handys mit riesengroßen Tasten, Lupen aller Formen und Farben, oder auch eine Tellerranderhöhung (ein 3 cm breiter, auf einen Teller klemmbarer Plastikstreifen) für 8,50 €. Dementsprechend viele Mitbürger der angesprochenen Bevölkerungsschicht sind über den ganzen Tag in der Lokalität zu finden, aber das stört nur soweit, dass deswegen das Radio durchgehend auf voller Lautstärke läuft.
Wirklich unangenehm (aber auch nix was man dem Turnier an sich anhängen kann) ist der Geruch im Eingangsbereich des Restaurants, wo die Türen zu den Toilettenräumen sind. Ich erinnerte mich an diesen noch mit großer Widerwärtigkeit aus dem Vorjahr und fragte mich, ob sich da wohl in der Zwischenzeit in der Hinsicht was getan hat. Die Antwort lautete "Nein." Allerdings lag es nicht an den Toiletten selbst, denn dort war die Geruchskulisse durchaus sehr angenehm. Mysteriös.
Zum Turnier: Die Räumlichkeiten waren schon etwas eng, wenn statt der 46 die in der Aussschreibung "angedrohten" 60 Teilnehmer erschienen wären, wäre es wirklich platzmäßig nicht mehr schön geworden. So ging es zwar, aber besser nutzen hätte man den so vorhandenen Platz schon können. Das Spielmaterial war solala, überall Plastik und keine Spur von Digitaluhren. Die für jedes Turnier notwendigen technischen Geräte (PC und Drucker) funktionierten aber sehr gut und schnell und dementsprechend fix war auch der Turnierablauf. Keine unnötigen Verzögerungen und immer eine rasche Auslosung - Ausnahme die zu lang geratene Mittagspause, was aber daran liegt, dass,( s.o.) das Seniorenrestaurant mit dem Ansturm der Schacher total überfordert war.
Die Preise waren zwar wirklich nicht hoch, aber immerhin gab es auch noch Sachpreise für alle, die teilweise gar nicht schlecht waren. Auch von den Titelträgern wurde ein Startgeld verlangt, aber unter solchen Umständen eines (Kleinst)-Turniers ist das durchaus akzeptabel.
Fazit: Das Schachturnier ist OK, jetzt nix Außergewöhliches oder so, aber ist gut, familiär, freunschaftlich organisiert und in Verbindung mit einem Besuch im Park eine durchaus lohnenswerte Anlage eines gemütlichen Spätsommersonntags.

Etwas eng, aber für ein Schnellturnier gerade noch annehmbar

Der Spielsaal etwas ungewöhnlich von der Farbe her, aber dafür mit direktem Zugang nach draußen in den Biergarten und die Sonne. Wie man sieht, waren auch ziemlich viele Kinder mit ihren Eltern da.
Erreichbarkeit:
Spielbedingungen:
Spielmaterial:
Organisation:
Besetzung:
Preise:
Fazit:
Kaffeehausschach - Mi, 23. Sep, 22:29





Da sich der hauptamtliche Turniertester am Sonntag auch einmal einen wohlverdienten Urlaubstag gegönnt hat, bin ich für ihn in die Bresche gesprungen und habe das Schnellschachturnier in 



