Die NDBEM im Jüdischen Museum
Das Gute vorweg. Bei der Norddeutschen Blitzeinzelmeisterschaft im Rahmen des großen Schachfestivas im Jüdischen Museum Berlin gelang mir heute der dritte Platz und somit eine letztlich sichere Qualifikation zu den Deutschen. Mein Spiel befand sich allerdings dort, wo es zuletzt beim Blitzen in der Hauptstadt aufgehört hatte. Das erste Drittel verlief mit 5,5/10 dabei besonders miserabel, wobei auch unter den hier erzielten Punkten insgesamt noch viel Glück im Spiel war. Als mich dann aber Deutscher Blitzmeister und Norddeutscher Seriensieger Robert Rabiega in diesem Moment tröstete, er glaube trotzdem noch an meine Qualifikation, wurde es besser und durch eine knallharte Aufholjagd arbeitete ich mich innterhalb von 10 Runden auf den 2 Platz vor und erarbeitete sogar schon einen mittelgroßen Vorsprung. Doch gegen Ende ging das Schlachtglück, die Kraft und die schlechten Gegner doch zu Neige und mit der Colorado-Niederlage gegen Robert (wird bald gepostet) fiel ich auf den 3.Platz hinter Michael Kopylov zurück, den dieser nicht mehr hergab. Am Ende erzielte ich 19,5/27 Punkte, was keine Katastrophe ist, aber auch weiß Gott keine tolle Leistung.
In der letzten Runde verlor ich noch gegen meinen ehemaligen Mannschaftskollegen aus Hannover Rene Kopmann, der sich für unser Duell eine besonders dreiste Aktion leistete. Auf seinen Vorschlag starteten hin wir unsere Partie bereits kurz Zeit vor Freigabe der Runde, da es eh um nichts mehr ging. Nach etwa 20 Zügen hatte er mit Weiß deutlichen Nachteil, bemerkte in diesem Moment, dass die anderen noch nicht spielen, meinte so was wie "Naja das war ja zum Glück nur ein Probelauf!" und baute die Figuren fluchs wieder in die Grundstellung auf. Die Chuzpe muss man erstmal haben... die darauffolgende Partie verlor ich ohne Chance, doch danach baute mein Gegner die Figuren kein zweites Mal mehr auf sondern stand auf und fuhr nach Hause.
Insgesamt hinterließ die Veranstaltung itself einen sehr wohlorganisierten Eindruck. Es ging alles sehr schnell und reibunslos vonstatten. Einzig die undurchdachten Terminüberschneidungen (siehe Vorbericht) sorgten bei vielen Teilnehmern für gewissen Ärger. Da wurde halt Robert, mir und ein paar anderen von den Verantwortlichen einfach mal ein Turnier geklaut.
Eine ausführliche Kritik der Meisterschaft wie immer in Kürze bei Stiftung Turniertest. Genau so wie einige allgemeine Eindrücke vom Festival, der Bericht vom morgigen Schnellturnier, zahlreiche Photos und meine Partie gegen Robert Rabiega. Aber leider das alles frühestens Sonntag Abend.
Hier schon mal die Tabelle von heute
In der letzten Runde verlor ich noch gegen meinen ehemaligen Mannschaftskollegen aus Hannover Rene Kopmann, der sich für unser Duell eine besonders dreiste Aktion leistete. Auf seinen Vorschlag starteten hin wir unsere Partie bereits kurz Zeit vor Freigabe der Runde, da es eh um nichts mehr ging. Nach etwa 20 Zügen hatte er mit Weiß deutlichen Nachteil, bemerkte in diesem Moment, dass die anderen noch nicht spielen, meinte so was wie "Naja das war ja zum Glück nur ein Probelauf!" und baute die Figuren fluchs wieder in die Grundstellung auf. Die Chuzpe muss man erstmal haben... die darauffolgende Partie verlor ich ohne Chance, doch danach baute mein Gegner die Figuren kein zweites Mal mehr auf sondern stand auf und fuhr nach Hause.
Insgesamt hinterließ die Veranstaltung itself einen sehr wohlorganisierten Eindruck. Es ging alles sehr schnell und reibunslos vonstatten. Einzig die undurchdachten Terminüberschneidungen (siehe Vorbericht) sorgten bei vielen Teilnehmern für gewissen Ärger. Da wurde halt Robert, mir und ein paar anderen von den Verantwortlichen einfach mal ein Turnier geklaut.
Eine ausführliche Kritik der Meisterschaft wie immer in Kürze bei Stiftung Turniertest. Genau so wie einige allgemeine Eindrücke vom Festival, der Bericht vom morgigen Schnellturnier, zahlreiche Photos und meine Partie gegen Robert Rabiega. Aber leider das alles frühestens Sonntag Abend.
Hier schon mal die Tabelle von heute
Kaffeehausschach - Sa, 20. Jun, 22:20




